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Projektlaufzeit:
01.02.2026 - 28.02.2029
Antragsteller/in:
Prof. Dr. Melanie Speck
Drittmittelgeber/F?rderlinie:
MWK Niedersachsen - ZERN Verbund (Niedersachsen)
Fakult?t:
Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur
F?rdersumme:
359.997 €
Projektpartner intern:
Prof. Dr. Stefan Stiene
Projektzusammenfassung:

LeGreNi verfolgt das Ziel, das Ern?hrungssystem Niedersachsens in seiner gesamten Komplexit?t ganzheitlich abzubilden und
evidenzbasierte Handlungsempfehlungen f¨¹r eine nachhaltige Transformation im Sinne des One-Health-Ansatzes zu entwickeln. Im
Zentrum steht die Entwicklung einer graphbasierten Datenstruktur, welche Akteure, Prozesse und Ressourcenstr?me entlang der
gesamten Wertsch?pfungskette ¨C von der landwirtschaftlichen Urproduktion bis zu Konsumorten wie Gro?k¨¹chen und Tafeln ¨C integriert.
Mithilfe von Methoden der K¨¹nstlichen Intelligenz, insbesondere Graph Neural Networks (GNN), werden Beziehungsgeflechte,
Abh?ngigkeiten und Ineffizienzen innerhalb des Systems modelliert und analysiert. Diese datengetriebenen Verfahren erm?glichen eine
transparente, reproduzierbare und interpretierbare Bewertung komplexer Systemdynamiken sowie die Durchf¨¹hrung von
Szenarioanalysen. Erg?nzend werden klassische Modellierungsans?tze wie ?kobilanzen und Kosten-Nutzen-Simulationen eingesetzt, um
?kologische, ?konomische und soziale Dimensionen ganzheitlich zu ber¨¹cksichtigen.
Der Mehrwert des Projekts liegt in der systematischen Identifikation von Schnittstellenproblemen und Optimierungspotenzialen innerhalb
der Distributions- und Versorgungsketten. So k?nnen ressourcen- und klimaschonende Alternativen modelliert sowie praktische
Handlungsperspektiven f¨¹r Politik, Verwaltung und Wirtschaft abgeleitet werden. Im Fokus stehen exemplarisch Fragen zur regionalen
Direktbelieferung von Gro?k¨¹chen, zur Rolle der Tafeln in der Zweitverwertung sowie zu den Auswirkungen ver?nderter
Konsumgewohnheiten in urbanen R?umen auf Produktionsstrukturen.
LeGreNi verbindet agrar- und ern?hrungswissenschaftliche Expertise mit Methoden der angewandten Informatik und leistet einen Beitrag
zur ZERN-Agenda, die eine ?kologisch resiliente Landwirtschaft, eine regional vernetzte Ern?hrungswirtschaft und zukunftsf?hige
Ern?hrungssysteme anstrebt. Erwartete Ergebnisse sind ein digitales Systemmodell des nieders?chsischen Ern?hrungssystems.

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