Neuigkeiten an der 凤凰体育 Osnabrück_凤凰体育 / de-DE 凤凰体育 Osnabrück Thu, 12 Mar 2026 07:08:33 +0100 Thu, 12 Mar 2026 07:08:33 +0100 TYPO3 EXT:news news-15550 Thu, 26 Feb 2026 09:42:35 +0100 凤凰体育 Osnabrück forscht an Recycling smarter Textilien _凤凰体育 /nachrichten/2026/02/hochschule-osnabrueck-forscht-an-recycling-smarter-textilien/ Forschungsteam aus Lingen und Osnabrück entwickelt Design– und Robotikl?sungen für smarte Kleidung und deren Wiederverwertung (Lingen/Osnabrück, 26.02.2026) Selbstleuchtende Jacken, Pullover mit Notrufsensoren oder Schuhsohlen, die Gesundheitsdaten messen – sogenannte smarte Textilien sind auf dem Vormarsch. Doch w?hrend ihre Funktionen immer ausgefeilter werden, steckt ihr Recycling noch in den Kinderschuhen. Ein neues Forschungsprojekt der 凤凰体育 Osnabrück will genau hier ansetzen. Im Projekt ?ReSiST-AR - Recycling Strategies of Smart Textiles & automated Robotics“ forscht ein Wissenschaftsteam daran, das Design dieser Textilien nachhaltiger zu gestalten. Au?erdem entwickelt es Robotertechnik so weiter, dass smarte Kleidung zukünftig automatisiert sortiert und so besser recycelt werden kann. Gef?rdert wird das zweij?hrige Projekt mit rund 422.000 Euro aus Mitteln des Europ?ischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Niedersachsen.

Regionale Recyclingkreisl?ufe für smarte Kleidung

Smarte Textilien kommen bereits heute in vielen Bereichen zum Einsatz – etwa bei Polizei und Feuerwehr, im Sport oder in der Mode. Gleichzeitig stellt ihre Entsorgung eine wachsende Herausforderung dar. ?Textilien werden h?ufig um die halbe Welt transportiert, um dort günstiger von Hand sortiert zu werden. Au?erdem ist die getragene Kleidung oft verschmutzt und riecht. Das ist weder eine angenehme Arbeit noch besonders nachhaltig“, erkl?rt Prof. Dr.-Ing. Steffen Greiser. Er ist Professor für Automatisierungstechnik an der Fakult?t Management, Kultur und Technik am Campus Lingen der 凤凰体育 Osnabrück und leitet das neue Forschungsprojekt. ?Unser Ziel ist es, die Sortierprozesse zu automatisieren und regionale Recyclingkreisl?ufe zu erm?glichen, anstatt Kleidung über gro?e Distanzen zu transportieren.“ Dafür sollen Roboter in die Lage versetzt werden, entsorgte Kleidungsstücke zu scannen und die smarten Textilien herauszugreifen.

KI und Robotik sollen Textilberge sortieren

Greiser erl?utert die besondere Herausforderung beim Sortieren von Kleidung per Roboter: ?Bislang k?nnen Roboter vorwiegend feste Materialien gut greifen - genau wie KI gut lernen kann, feste Gegenst?nde zu erkennen. Kleidungsstücke sind jedoch sehr weich, liegen oft gebündelt und überlappend auf F?rderb?ndern, sind zerknittert und unterscheiden sich stark in Material, Farbe und Struktur. Sie sehen also immer anders aus. Damit Roboter zuverl?ssig die smarte Kleidung erkennen und greifen k?nnen, braucht es fortschrittliche Sensortechnologien und Algorithmen. Wir wollen ihnen beibringen die smarten Textilien zwischen vielen anderen Kleidungsstücken herauszusuchen – egal wie sie auf dem Kleiderhaufen liegen.“

Geplant ist dafür der Einsatz von multispektralen Kameras, 3D-Sensorik und weiteren Technologien, um Materialien zu unterscheiden und Elektronikbestandteile aufzuspüren.

Nachhaltigkeit beginnt beim Produktdesign

Neben der Sortierung widmet sich das Projekt auch der Frage, wie smarte Kleidung von Anfang an recyclingfreundlicher gestaltet werden kann. Dabei untersucht ein Forschungsteam am Standort Osnabrück verschiedene Herstellungsverfahren – etwa das Aufsticken, Einn?hen oder Verschwei?en elektronischer Komponenten.

Prof. Dr.-Ing. Jens Sch?fer ist Professor für Technische Produktentwicklung an der Fakult?t Ingenieurwissenschaften und Informatik am Campus Westerberg und betont: ?Wir analysieren, wie Sensoren und Elektronik so integriert werden k?nnen, dass sie im Alltag stabil funktionieren, sich sp?ter aber m?glichst einfach wieder aus den Textilien herausnehmen lassen. Dafür schauen wir uns als erstes an, welche Arten von smarten Textilien es gibt und welche Anforderungen es aus Sicht der Endkund*innen gibt. Unser Ziel ist ein Leitfaden, mit dem Unternehmen smarte Textilien langlebig und gleichzeitig recyclingf?hig entwickeln k?nnen.“

Praxisnahe Forschung mit Industriepartnern

Für die Umsetzung des Forschungsprojektes arbeitet die 凤凰体育 Osnabrück eng mit Unternehmen aus der Region zusammen. Dazu geh?ren das Robotik-Unternehmen Moduco GmbH aus Lingen sowie die WKS Textilveredlungs-GmbH aus Wilsum.

Das Unternehmen moduco entwickelt Robotik-Systeme für den produktiven Einsatz in Unternehmen und bringt viel Erfahrung im Zusammenspiel von Robotern mit kamerabasierten Systemen mit. ?Das automatische Sortieren von Kleidungsstücken mit einem Roboter ist eine überdurchschnittlich gro?e Herausforderung. Die Aufgabe kann nicht durch fest programmierte Abl?ufe gel?st werden“, so Gesch?ftsführer Stephan Feldker. Das Team von moduco arbeitet gemeinsam mit den Partnern an praxisnahen L?sungen, um Robotern und kollaborativen Robotern (sogenannte Cobots, die Hand in Hand mit Menschen arbeiten) beizubringen, diese herausfordernde Aufgabe erfolgreich zu meistern.

Auch der Praxispartner WKS Textilveredlungs-GmbH sieht gro?es Potenzial: ?Wir sortieren und reparieren t?glich gro?e Mengen zurückgesendeter Kleidung. L?sungen, die Sortierung, Analyse von Schadbildern und Aufbereitung der Kleidung erleichtern, sind entscheidend, um Second-Life-Konzepte wirtschaftlich umzusetzen. Wir freuen uns sehr mit der 凤凰体育 Osnabrück eine starke Forschungspartnerin gefunden zu haben“, so Gesch?ftsführer Michael Hofmann.

 

Weitere Informationen: 
Prof. Dr.-Ing. Steffen Greiser
Professor für Automatisierungstechnik 
Telefon: 0591 80098-285
E-Mail: s.greiser@hs-osnabrueck.de

Prof. Dr.-Ing. Jens Sch?fer
Professor für Technische Produktentwicklung
Telefon: 0541 969-2133
E-Mail: jens.schaefer@hs-osnabrueck.de

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IuI MKT hochschulweit Forschung Pressemitteilung
news-15541 Tue, 24 Feb 2026 15:49:31 +0100 凤凰体育 Osnabrück treibt nachhaltige Transformation der Landwirtschaft voran_凤凰体育 /nachrichten/2026/02/hochschule-osnabrueck-treibt-nachhaltige-transformation-der-landwirtschaft-voran/ Im Forschungsverbund agri:change erh?lt die 凤凰体育 rund 2,2 Millionen Euro F?rdermittel. Steigende Anforderungen an Tierwohl und Klimaschutz, wirtschaftlicher Druck auf Betriebe, gesellschaftliche Erwartungen an Transparenz und Nachhaltigkeit – die Agrar- und Ern?hrungswirtschaft steht vor tiefgreifenden Ver?nderungen. Wie dieser Wandel gelingen kann, ist Kern des Forschungsverbunds agri:change. Das auf fünf Jahre angelegte Projekt wird mit rund 25 Millionen Euro aus dem Programm zukunft.niedersachsen – ein gemeinsames Wissenschaftsf?rderprogramm des Nieders?chsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung – gef?rdert. Die Koordination liegt bei der Universit?t G?ttingen, die transdisziplin?re Leitung beim Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen (trafo:agrar). Zudem arbeitet die 凤凰体育 Osnabrück mit 14 weiteren wissenschaftlichen Partnern gemeinsam an Transformationspfaden für eine zukunftsf?hige Agrar- und Ern?hrungswirtschaft. Zur Auftaktveranstaltung in Hannover kamen nun alle Akteur*innen zusammen. Mit dabei waren auch Falko Mohrs, Nieders?chsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, und Miriam Staudte, Nieders?chsische Ministerin für Ern?hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Mohrs sagte: ?Die Herausforderungen für die Agrar- und Ern?hrungswirtschaft als zweitwichtigste Wirtschaftsbranche unseres Landes sind komplexer denn je: Klimawandel, Ressourcenknappheit, geopolitische Unsicherheiten und steigende gesellschaftliche Erwartungen verlangen neue Antworten. Innovationen aus der Wissenschaft k?nnen neue Wege er?ffnen und praxistaugliche L?sungen erm?glichen – beispielsweise um die Effizienz der H?fe und Betriebe zu steigern, Ernten zu stabilisieren und zugleich Nachhaltigkeit und Tierwohl voranzubringen. Als Land investieren wir daher rund 68 Millionen Euro in drei gro?e Forschungsverbünde im Agrar- und Ern?hrungsbereich. Mit agri:change schaffen wir eine starke wissenschaftliche Grundlage, um die nieders?chsische Landwirtschaft und damit unsere Ern?hrungssicherheit zukunftsfest weiterzuentwickeln.“

Die 凤凰体育 Osnabrück bringt ihre Expertise in drei der vier sogenannten agri:labs ein. Dies sind praxisnahe Reallabore, in denen gemeinsam mit Partnern aus der Praxis konkrete L?sungen entwickelt und erprobt werden. Thematisch reichen die Beitr?ge von nachhaltigen Wertsch?pfungssystemen über zukunftsf?hige Nutztierhaltung und die Nutzung von Nebenstr?men bis hin zur integrierten Agrarlandschaftsentwicklung. Für ihre Forschung erh?lt die 凤凰体育 Osnabrück F?rdermittel in H?he von knapp 2,2 Millionen Euro.

Konkrete Fragestellungen in der Praxis erproben 

Agri:change zeichnet sich nicht nur durch die gro?e Zahl an beteiligten Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Praxis aus, sondern vor allem durch die unmittelbare Praxisn?he, wie Prof. Dr. Nana Zubek, Professorin für Agrar?konomie der 凤凰体育 Osnabrück erl?utert: ?Transformationsprozesse k?nnen nur dann erfolgreich sein, wenn sie von den betroffenen Akteurinnen und Akteuren mitgetragen werden.“ 

Das zeigt sich auch in den Teilprojekten, in denen Nana Zubek mit ihrem Team arbeitet. Gemeinsam untersuchen sie, wie gesellschaftlich akzeptiert tiefgreifende Ver?nderungen entlang der agrarischen Wertsch?pfungskette überhaupt sind und welche Rolle dabei pers?nliche Kontakte, Austausch und 凤凰体育 spielen. Denn ob sich nachhaltigere Produktionsweisen durchsetzen, h?ngt oft davon ab, wie Landwirtinnen und Landwirte, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger darüber sprechen und welche Erfahrungen sie im eigenen Umfeld machen.

Gleichzeitig wird analysiert, wie sich eine nachhaltige Umgestaltung der Agrar- und Ern?hrungswirtschaft auf die Lebensqualit?t in Regionen auswirkt. Entstehen neue Arbeitspl?tze und Gesch?ftsmodelle? Ver?ndern sich Einkommen oder wirtschaftliche Strukturen? Was passiert, wenn sich Produktion verlagert? Wenn beispielsweise weniger Fleisch in Niedersachsen erzeugt würde: Wird dann anderswo mehr produziert? Und was w?ren verbundene ?konomische, ?kologische sowie gesellschaftliche Konsequenzen? Solche überregionalen wirtschaftlichen Zusammenh?nge werden mit in den Blick genommen. 

凤凰体育 Osnabrück thematisch breit aufgestellt 

Neben Zubek sind noch Prof. Dr. Guido Recke, Prof. Dr. Inga Tiemann, Dr. Kathrin Toppel sowie Prof. Dr. Diemo Daum mit ihren Teams im Gesamtprojekt vertreten und decken dabei unterschiedliche Themengebiete ab.

Das Team von Prof. Dr. Diemo Daum entwickelt neue Ans?tze, um bislang ungenutzte Pflanzenbestandteile aus dem Freilandgemüsebau nachhaltig zu erschlie?en und ihr Potenzial für die Lebensmittelverarbeitung zu bewerten. Im Fokus stehen dabei vor allem Bl?tter von Wurzel-, Knollen- und Kohlgemüse sowie Gemüsefraktionen, die etwa aufgrund zu geringer Gr??e nicht als Frischware vermarktet werden. Gleichzeitig untersuchen die Forschenden, inwieweit entsprechende Verwertungsoptionen dazu beitragen k?nnen, Stickstoffverluste durch Nitratauswaschung und Lachgasemission aus Ackerb?den zu verringern und damit Umwelt und Klima zu schützen.

Prof. Dr. Inga Tiemann und Dr. Kathrin Toppel besch?ftigen sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen mit Geflügel. Tiemann arbeitet im Teilprojekt ?Geflügel ?Low carbon line ‘ – regionale Produktion mit geringer Umweltwirkung.“ 
Die ?Carbon Line – Huhn“ schafft die Datengrundlage für eine evidenzbasierte Bewertung von Klimawirkungen in der Geflügelhaltung. Ziel ist es, Ressourceneffizienz und Tierwohl systemisch zusammenzudenken und praktikable Transformationspfade für die Geflügelbranche aufzuzeigen.

Toppel erprobt und bewertet am Lehr- und Forschungsbetrieb Waldhof der 凤凰体育 verschiedene Ans?tze zur Reduzierung des Risikos von Hitzestress bei Masthühnern. Damit leistet das Team einen Beitrag dazu, Geflügelhaltung auch in einem sich wandelnden Klima tiergerecht und zukunftsf?hig zu gestalten. Der inkludierte Praxisaustausch ebnet den direkten Weg für erfolgreiche Ma?nahmen ins Controlling von Masthühnerbest?nden.

Für die wirtschaftliche Nutzung bislang ungenutzter Rest- und Begleitstoffe in Deutschland besteht noch erheblicher Forschungsbedarf. Insbesondere sind die mengenm??igen, technisch verfügbaren und ?konomisch verwertbaren Potentiale verschiedener Wertsch?pfungsketten nicht bekannt. Diese Aspekte werden im Fachgebiet von Prof. Dr. Guido Recke untersucht. Ein weiterer Fokus liegt auf der ?konomischen Optimierung durch Nebenstrom-Upcyling von ausgew?hlten Lebens- und Futtermitteln und auf Akzeptanzanalysen bei den beteiligten Unternehmen.

Mit dem Engagement im Verbundprojekt agri:change unterstreicht die 凤凰体育 Osnabrück ihren Anspruch, wissenschaftliche Erkenntnisse frühzeitig in die Praxis zu überführen und den Wandel der Agrar- und Ern?hrungswirtschaft aktiv mitzugestalten. So entstehen fundierte Entscheidungsgrundlagen und konkrete L?sungsans?tze für eine nachhaltige Entwicklung in Niedersachsen und darüber hinaus.

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AuL hochschulweit Forschung
news-15522 Tue, 24 Feb 2026 14:45:00 +0100 Professorin der 凤凰体育 Osnabrück in Niedersachsens ersten Klimarat berufen_凤凰体育 /nachrichten/2026/02/professorin-der-hochschule-osnabrueck-in-niedersachsens-ersten-klimarat-berufen/ Starke Expertise vom Campus Lingen: Prof. Dr. Anne Schierenbeck ist eines von sechs wissenschaftlichen Mitgliedern des neuen Beratungsgremiums der Landesregierung (Lingen/Hannover, 24.02.2026) Sie ist eine von sechs Wissenschaftler*innen aus ganz Niedersachsen, die die nieders?chsische Landesregierung von nun an bei Klimaschutzma?nahmen beraten sollen: Prof. Dr. Anne Schierenbeck wird Mitglied im ersten Klimarat des Landes Niedersachsen. Sie ist Professorin für Energiemanagement an der Fakult?t Management, Kultur und Technik am Campus Lingen der 凤凰体育 Osnabrück. 

Der Klimarat wird aus insgesamt 15 Mitgliedern bestehen – sechs aus der Wissenschaft und neun aus Verb?nden, darunter Organisationen aus Wirtschaft, Umwelt, Landwirtschaft, Kommunen und Sozialverb?nden. Heute wurden die 15 Mitglieder in Hannover offiziell benannt.

Wissenschaft ber?t Politik bei Klimaschutzma?nahmen

Das im Nieders?chsischen Klimagesetz verankerte Gremium soll die Landesregierung künftig dabei unterstützen, Klimaschutzma?nahmen praxisnah, sozial ausgewogen und wissenschaftlich fundiert umzusetzen. ?Ich freue mich sehr darüber, im Klimarat das Land Niedersachsen bei dem Erreichen der Klimaziele zu unterstützen und zu beraten. Dabei sind für mich die Transformation der Energiewirtschaft, der Ausbau der Wasserstoffwirtschaft sowie die drastische Reduzierung der CO?-Emissionen der Industrie zentrale Stellschrauben. Das Energiewendeland Niedersachsen kann hier beispielgebend für Deutschland und Europa sein“, so Schierenbeck.

Die wissenschaftlichen Mitglieder erarbeiten Grundlagen für Stellungnahmen und Empfehlungen. Der Klimarat gibt unter anderem eine j?hrliche Einsch?tzung zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen ab und ber?t bei der Weiterentwicklung von Klimaschutzma?nahmen.

Breite Beteiligung von Wissenschaft, Verb?nden und Bürger*innen

Der Klimarat ist Teil eines breit angelegten Beteiligungsprozesses. Neben Wissenschaft und Verb?nden werden auch zuf?llig ausgew?hlte Bürger*innen einbezogen werden. Ihre Zusammensetzung erfolgt per Losverfahren aus den Melderegistern und soll einen repr?sentativen Querschnitt der Bev?lkerung Niedersachsens abbilden. Die Empfehlungen aus Wissenschaft und Verb?nden werden gemeinsam mit den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung j?hrlich ver?ffentlicht und an Landtag und Landesregierung übergeben.

Niedersachsens Umwelt- und Klimaschutzminister Christian Meyer betont die Bedeutung des neuen Verfahrens: ?Diese breite Beteiligung in Sachen Klimaschutz ist einzigartig in Deutschland und st?rkt den demokratischen Dialog.“ Als Energiewendeland Nr. 1 sei Niedersachsen bei der Energiewende und beim Umbau zur klimaneutralen Wirtschaft bereits auf Kurs: ?In den vergangenen drei Jahren konnten wir die Treibhausgasemissionen in Niedersachsen so stark senken wie seit 1990 nicht mehr. Doch die Herausforderungen bleiben gro?, um in Niedersachsen bis 2040 in allen Sektoren klimaneutral zu werden.“ Mit dem unabh?ngigen Klimarat stelle das Land sicher, dass wissenschaftliche Expertise, praxisnahe Erfahrungen und Bürgerperspektiven zusammenkommen.

Fünfj?hrige Amtszeit

Die Mitgliedschaft im Klimarat ist zun?chst auf fünf Jahre begrenzt und erfolgt ehrenamtlich. Der Klimarat soll sich aktiv in die Ausgestaltung des Klimaschutzes in Niedersachsen einbringen und wird von der Landesregierung als wichtiger Impulsgeber für die Umsetzung des Nieders?chsischen Klimagesetzes verstanden. Mit der Berufung von Prof. Dr. Anne Schierenbeck bringt die 凤凰体育 Osnabrück ihre energie- und klimapolitische Expertise in ein zentrales Beratungsgremium des Landes ein
 


Weitere Informationen: 
Prof. Dr. Anne Schierenbeck
Professorin für Energiemanagement am Campus Lingen der 凤凰体育 Osnabrück
Telefon: 0591 80098-210
E-Mail: a.schierenbeck@hs-osnabrueck.de

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MKT hochschulweit Forschung Pressemitteilung