H?here Fertigungstechnik
- Fakult?t
Fakult?t Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI)
- Version
Version 1 vom 02.03.2026.
- Modulkennung
11M2218
- Niveaustufe
Master
- Unterrichtssprache
Deutsch
- ECTS-Leistungspunkte und Benotung
5.0
- H?ufigkeit des Angebots des Moduls
unregelm??ig
- Dauer des Moduls
1 Semester
- Kurzbeschreibung
Zunehmende Anforderungen nach mehr Effizienz und Nachhaltigkeit stellen die Fertigungstechnik wiederkehrend vor neue Herausforderungen. Schwerpunkte liegen dadurch auf einer Produktivit?tssteigerung und optimierten Prozessführung, was wiederum moderne Maschinen- und Werkzeugtechnologien erfordert. Im Fokus stehen dabei trennende Fertigungsverfahren, Technologien des Walzens, Umformtechniken und ebenso Fügetechnologien. Die Auseinandersetzung mit Materialeigenschaften, Prozessparametern, Werkzeug- und Maschinenkonzepten erlaubt dabei die methodische Erarbeitung von Optimierungsszenarien. Eine intensive, systematische Auseinandersetzung mit Prozessketten und hierbei Wissensvermittlung auf den Gebieten der Steuerung, Koordination und des Werkzeugeinsatzes erm?glicht schlie?lich die methodische Betrachtung, Analyse und Gestaltung etwaiger Systemverkettungen.
Exkursionen werden bedarfsorientiert und begleitend zu der Lehrveranstaltung durchgeführt.
- Lehr-Lerninhalte
1. Grundlagen und Zusammenh?nge -> Fertigungsverfahren, Fertigungstechnologien, Effizienz, Nachhaltigkeit
2. Verfahrensspezifische Anforderungen an Maschinen und Werkzeuge, Anlagen der Einzelteilfertigung
3. Mechanische Pressen, Hydraulische Umformmaschinen, Kenngr??en von Werkzeugmaschinen, Konstruktiver Aufbau, Ausführungsvarianten, Einsatzgebiete
4. Umformen -> Mechanismen der plastischen Verformung, Flie?kurven und Form?nderungsverm?gen, Plastizit?tstheorie, Reibung, Maschinen- und Werkzeugtechnik, Prozessketten, Warmumformung vs. Kaltumformung
5. Fertigungstechniken in industrielle Prozessketten -> Verknüpfung von Produktions- und Fertigungsprozessen, Koordination und Steuerung der Prozesse, technische Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen
- Gesamtarbeitsaufwand
Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").
- Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 30 Vorlesung Pr?senz oder Online - 15 Labor-Aktivit?t Pr?senz oder Online - Dozentenungebundenes Lernen Std. Workload Lehrtyp Mediale Umsetzung Konkretisierung 105 Veranstaltungsvor- und -nachbereitung -
- Benotete Prüfungsleistung
- Klausur oder
- mündliche Prüfung
- Unbenotete Prüfungsleistung
- experimentelle Arbeit
- Bemerkung zur Prüfungsart
Die benotete Prüfungsleistung wird von den Dozierenden festgelegt: Klausur oder mündliche Prüfung.
- Prüfungsdauer und Prüfungsumfang
Benotete Prüfungsleistung:
- Klausur: siehe jeweils gültige Studienordnung
- Mündliche Prüfung: siehe jeweils gültigen Allgemeinen Teil der Prüfungsordnung
Unbenotete Prüfungsleistung:
- Experimentelle Arbeit: Im Rahmen der unbenoteten Prüfungsleistung werden 3 bis 5 Versuchsaufgaben bearbeitet.
- Empfohlene Vorkenntnisse
Bachelor einer Ingenieurrichtung, H?here Mechanik, Grundlagenmodul Fertigungstechnik
- Wissensverbreiterung
Die Studierenden erkennen das Gebiet der Umformtechnik als komplexes System aus werkstoffkundlichen, plastomechanischen, verfahrens- und informationstechnischen Elementen.
- Wissensvertiefung
Sie verfügen über detailliertes, übergreifendes Wissen über die werkstoffkundlichen und plastizit?tstheoretischen Grundlagen, die Verfahrenstechnik der Blech-, Warm- und Kaltmassivumformung sowie die aktuellste Werkzeugtechnologie mit deren spezieller Werkstoff- und Fertigungsproblematik. Sie beherrschen die rechnerischen und experimentellen Untersuchungsmethoden zur Beschreibung des Genauigkeitsverhaltens der Umformmaschinen unter Last und zur Auslegung der Automation.
- Wissensverst?ndnis
Die Studierenden setzen rechnerunterstützte Analyseverfahren auf Basis von Produkt-CAD-Daten ein zur Definition des umformtechnischen Gesamtprozesses in den vorbereitenden, umformenden und nachbearbeitenden Schritten. Besonderer Wert hat dabei auf der Auslegung der Operationsfolge zu liegen.
Die Studierenden sind in der Lage, unter Einsatz modernster CAE-Softwaretools die zentralen Aufgaben umformtechnischer Betriebe -Methodenplanung, Konstruktion der Werkzeuge sowie die Einbindung der Umformprozesse in produktive Wertsch?pfungsketten- zu bearbeiten. Sie planen Produkt- und Prozessoptimierungen unter Betrachtung der gesamten Produktentstehungskette. Sie k?nnen die Ergebnisse in Meetings pr?sentieren und verteidigen.
- Literatur
Dahl, W., Kopp, R., Pawelski, O.: Umformtechnik -Plastomechanik und Werkstoffkunde-, Springer Verlag, Berlin 1993
Doege, E., u.a.: Flie?kurvenatlas metallischer Werkstoffe, Carl Hanser Verlag,, München, 1986 Lange, K. :Umformtechnik 1, Grundlagen, Springer-Verlag, Berlin 1984
Lange, K. :Umformtechnik 2, Massivumformung, Springer-Verlag, Berlin 1988
Lange, K. :Umformtechnik 3, Blechbearbeitung, Springer-Verlag, Berlin 1990 Lange, K. :Umformtechnik 3, Blechbearbeitung, Springer-Verlag, Berlin 1990
Lange, K. :Umformtechnik 4, Sonderverfahren, Proze?simulation, Produktion, Springer-Verlag, Berlin 1993
N.N.: Handbuch der Umformtechnik, Schuler GmbH, Springer-Verlag, Berlin 1996 K?nig, W.,
Klocke, F.: Fertigungsverfahren 4, Massivumformung, Springer-Verlag, Berlin 1995
K?nig, W., Klocke, F.: Fertigungsverfahren 5, Blechumformung, Springer-Verlag, Berlin 1996
- Verwendbarkeit nach Studieng?ngen
- Maschinenbau (Master)
- Maschinenbau M.Sc. (01.09.2025)
- Fahrzeugtechnik (Master)
- Fahrzeugtechnik M.Sc. (01.09.2025)
- Mechatronic Systems Engineering
- Mechatronic Systems Engineering M.Sc. (01.09.2025)
- Modulpromotor*in
- Sachnik, Peter
- Lehrende
- Sachnik, Peter