Erkennen und Deeskalieren von gewaltbesetzten Situationen in der Sozialen Arbeit
Erkennen und Deeskalieren von gewaltbesetzten Situationen in der Sozialen Arbeit
Dieses Seminar richtet sich an Sozialarbeitende im Anerkennungsjahr (im weiteren Verlauf SiA) aus allen Berufsfeldern der Sozialen Arbeit.
- Sensibilisierung für die eigenen Grenzen und m?gliche Gewalterfahrungen
- Erkennen von Risikofaktoren und Eskalationssignalen in der Interaktion mit Klient*innen
- Vermittlung grundlegender Deeskalationsstrategien
- F?rderung der Selbstreflexion und der Handlungssicherheit
- St?rkung des kollegialen Austauschs und der Selbstfürsorge
Das Seminar ist keine Therapie und darf nicht mit Selbstverteidigung verwechselt werden. Es konzentriert sich auf Handlungssicherheit in der Praxis bei gr??tm?glicher Selbstfürsorge. Eigene Beispiele, sowie die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten sind ebenso wünschenswert, wie die Mitarbeit in ?bungen mit respektvollem K?rperkontakt.
1. Einstieg & Sicherer Rahmen
- Vorstellungsrunde und Erwartungen
- Gemeinsames Aufstellen von Seminarregeln unter Berücksichtigung m?glicher Trigger
2. Sensibilisierung & Selbstreflexion
- Gewalt: Definitionen, Facetten, Dynamik im helfenden Kontext
- Gruppenarbeit: Welche Formen von Gewalt k?nnen Klient*innen und Fachkr?fte erleben?
- Eigene Anteile erkennen
- Psychohygiene: Was tun, wenn alte Erlebnisse auftauchen?
3. Erkennen gewaltbesetzter Situationen
- Warnsignale für potenzielle Eskalationen: K?rpersprache, Sprache, Stimmung, Setting
- Fallbeispiele: Analyse anonymisierter kurzer Situationen
- Reflexion, wie jeder individuell Spannungen wahrnimmt
— Mittagspause (ca. 1 h) —
4. Deeskalationskompetenzen
- Grundprinzipien der Deeskalation: Eigene Haltung, Distanz, Sprache, klare Regeln – praktische ?bungen hierzu
- ?berprüfung eigener Arbeitsplatz –potentielle Gefahren, Flucht- und Unterstützungswege
- Praktische ?bungen: Rollenspiel in "sicheren" Szenarien (Teilnahme freiwillig!)
- Was tun nach einer Krisensituation? Umgang mit eigenen Belastungen
5. Ressourcen & Selbstfürsorge
- Aufzeigen unterstützender Strukturen (Supervision, Kollegiale Beratung, Gewaltschutzkonzept)
- Sammlung von individuellen Ressourcen und Notfallstrategien
6. Abschluss & Feedback
- Runde: Was nehme ich mit, gibt es offene Fragen oder Unterstützungsbedarf?
- Anonyme schriftliche Abschlussreflexion
Methodik:
- Kurze Theorieinputs
- Gruppen- und Einzelarbeit
- Praktische ?bungen und Rollenspiele
- Freiwilligkeit, Pause jederzeit m?glich
- Ressourcenorientierte Perspektive
Hinweis:
Das Seminar ist keine Therapie und darf nicht mit Selbstverteidigung verwechselt werden. Es konzentriert sich auf Handlungssicherheit in der Praxis bei gr??tm?glicher Selbstfürsorge. Eigene Beispiele, sowie die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dem eigenem Verhalten sind ebenso wünschenswert, wie die Mitarbeit in ?bungen mit respektvollen K?rperkontakt.
Lehrender:
Herr Johannes J?rlemann
19.6.2026 09:00 - 16:30 Uhr
Veranstaltungsort: 凤凰体育 Osnabrück, Caprivistr. 30a, 49076 Osnabrück (Raum wird noch bekannt gegeben)
Anmeldeschluss: 4.6.2026
Für das 1-t?gige Seminar f?llt eine Gebühr in H?he von 65 EUR an.
Die Anmeldung ist verbindlich. Bei einer Stornierung sp?ter als 14 Tage vor der Veranstaltung f?llt eine Stornogebühr in H?he von 25 EUR an.